COACHING & THERAPIE

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Dr. Susanne Starke

Diplom Psychologin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

Coaching und Systemische Körpertherapie

Therapie von Legasthenie und Dyskalkulie

 
   

2021/2022 habe ich eine Ausbildung in systemischer Körpertherapie beim Systemischen Institut Bamberg gemacht. Diese basiert u.a. auf der Biodynamik nach Alexander Lowen und den Arbeiten zur Charakteranalyse von Wilhelm Reich, der Körperhaltungen mit bestimmten charakterlichen Eigenschaften in Verbindung bringt. Daneben haben wir uns u.a. mit Skulpturarbeit und der Dynamik in Familien- und Paarsystemen beschäftigt. Die verschiedenen Ansätzen aus der Körperpsychotherapie bilden eine spannende Ergänzung zu meinem Therapieangebot. Insbesondere das Focusing nach Ann Weiser Cornell halte ich für einen sehr interessanten Ansatz, um wieder in Verbindung mit dem eigenen Körper zu kommen.

Seit 2021 biete ich für den Arbeitskreis Legasthenie Bayern e.V. Therapieeinheiten speziell zu Legasthenie und Dyskalkulie an. Hier arbeiten wir in spielerischer Weise und individuell auf Ihr Kind abgestimmt an den Grundlagen von Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen. Wichtig ist mir hierbei, dass die Kinder wieder Selbstvertrauen und Spaß am Lernen bekommen und wir neben der Arbeit mit fachlich fundierten Übungsprogrammen beispielsweise auch allgemeine Lernkompetenzen und Konzentration stärken oder Ängste abbauen. Denn häufig sind die Probleme der Kinder begleitet von Schwierigkeiten im emotionalen, körperlichen und sozialen Bereich.
Selbstverständlich kann dieses Angebot auch von betroffenen Erwachsenen in Anspruch genommen werden. Hier genügen oftmals relativ wenige Sitzungen, da wir sehr zielgerichtet arbeiten können und Erwachsene in der Regel sehr motiviert sind.

Mein Lebensweg

Während meines Psychologiestudiums hatte ich kaum Interesse, einmal therapeutisch zu arbeiten, kam mit den vorgestellten Ansätzen aus der Verhaltenstherapie wenig zurecht und hatte auch den Eindruck, dass es mir noch an Lebenserfahrung fehlt. So war ich in der Forschung, später in der Planspielentwicklung und als freiberufliche Trainerin tätig (auf diesem Gebiet bin ich auch immer noch tätig; weitere Informationen dazu finden Sie hier). Das Studium erschien mir zwar vielseitig und spannend, war aber irgendwie auch sehr "kopflastig" und es fehlte irgend etwas, aber ich wusste zunächst einmal lange nicht, was das war. Vielleicht habe ich auch deswegen meine Interessen immer so intensiv, wie es neben der Arbeit möglich war, ausgelebt und diese Erfahrungen kommen mir jetzt in der therapeutischen Arbeit zugute.

Nach dem Studium habe ich 2006 angefangen, intensiv im Aikido Kobukan zu üben, zunächst weil ich einen Ausgleich zu der sitzenden Arbeit gesucht hatte, bald aber auch, weil ich erkannt hatte, dass ich das Gebiet des Körpers, der wie ein weißer Fleck auf meiner Landkarte war, weiter erforschen wollte. Bei Hiroshi Higuchi habe ich in Bamberg Aikido, Stock- und Schwerttechniken, Qigong und Zazen sowie Tai Chi geübt und dazu noch Lehrgänge zu Shizen Taido und Sotaiho-Heilgymnastik bei Kenji Hayashi in Hannover in der Schule für Atmung und Bewegung besucht.

2007 – 2011 habe ich mich mit Kunst, insbesondere Zeichung auseinander gesetzt, u.a. in Kursen bei Jochen Stenschke (Europäische Kunstakademie Trier) und einem Kurs bei Arnulf Rainer (Sommerakademie Traunkirchen), dem Fingermaler, dem ich mich künstlerisch verwandt fühlte und der sich in seinen Arbeiten mit Extremsituationen auseinandersetzt. „Ich betrachte Kunst als etwas, das den Menschen erweitern soll. Wenn sich der Mensch nicht bemüht, wenn er sich nicht anstrengt, ist er ein reduziertes Wesen. Das ist zu seinem Schaden, da ein reduzierter Mensch viel weniger Mensch ist und auch viel weniger von sich hat.“ (Zitat: https://www.ruberl.at/arnulf-rainer)

2013 hat sich mein Schwerpunkt hin zum Butohtanz verlagert, wo ich mein Interesse an der Körperforschung und die kreativen Bedürfnisse vereinen konnte. In zahlreichen Workshops habe ich Übungen zur Körperwahrnehmung, Noguchi Gymnastik, Arbeit mit Atmung, Stimme und Obertönen kennen gelernt sowie Performances in Kooperation mit verschiedenen KünstlerInnen im Deutschland, Italien, Österreich und Schweiz durchgeführt, im Raum Bamberg u.a. „Ophelien“ im Atelier von Bernd Wagenhäuser, "RundeninRot – butohperformancefür4frauenund1stahlcello” im Kesselhaus, “Still Stills” im Kunsthaus Hassfurt, "Mystikón ton melissón" für Bienen leben in Bamberg und 2021 “Pneuma” im Lichtzelt im Hain.

Seit 2014 bin ich Heilpraktikerin für Psychotherapie. 2014 habe ich auch die beiden ersten Teile der Shendo Shiatsu Ausbildung bei Sonja Matheis erfolgreich abgeschlossen und danach bis 2017 regelmäßig Kurse in Nürnberg (ISOM - Institut für Shiatsu Bayern, anerkanntes Ausbildungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Shiatsu/ Elke Waldmann) besucht. 2016 habe ich dann einen Kurs in thailändischer Fussmassage bei Sabine Harbauer (zertifizierte Lehrerin der Thai Massage School of Chiang Mai) besucht sowie 2017- 2019 den ersten und zweiten Level (Basiskurs und Kurs für Fortgeschrittene) der Ausbildung in Thaimassage bei Andreas Schwarz (zertifizierter Lehrer der Thai Massage School of Chiang Mai, Thaimassage Ausbildung Berlin ) absolviert .

   
 
   

Zum Schluss noch ein paar Worte zum Thema Tanz, weil die Begegenung mit Butohtanz ein sehr wichtiger Punkt in meinem Leben war. Butoh (舞踏jap.Tanz + Stampfen) ist nicht so einfach zu definieren, weil im Grunde jeder sein eigenes Butoh entwickeln. Für mich hat es einen starken Bezug zur Natur und organischen Bewegungen.

Hier einige Gedanken, die ich mir 2017 dazu gemacht habe. Shizen (自然jap.) bedeutet „Natur“, und „del cuore“ (it.) „vom Herzen“ kommend.

MANIFEST SHIZEN BUTOH DEL CUORE

butoh is a journey of digging into ourselves, our body and the soul, re-connecting with nature and trying to open up to what comes to the surface from deep inside, from the past, from our origins. to allow for this we have to become naked, not in a physical way, but rather a nakedness of the soul, in the sense of our movement becoming true and honest, naturally arising from within and letting us be danced rather than dancing ourselves. we are only a receptacle of experiences that show themselves through the dance in an ongoing transformation. and on the journey we search to become more conscious of the dark neglected spots in the body and lighten them up. butoh is a dance that reveals the deep inner soul and it is not only made for our own pleasure, but is meant as a prayer of the soul to the universe which is touching the heart.

 
   
 

Bilder aus "Ophelien" mit Esther Rojtenberg im Atelier Bernd Wagenhäuser, Bamberg

https://www.atelier-wagenhaeuser.de/

 

 

 

 

 

© Copyright Susanne Starke